Dengue-Fieber breitet sich in Südamerika aus

Laut der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation gab es in Lateinamerika in den letzten 13 Monaten 1 530 Toto und 1 346 991 infizierte durch das Dengue-Fieber. Viele der neuen Fälle kamen in den letzten Wochen dazu. Mehr als 19 Länder in Lateinamerika sind von dem Virus, welches über die Aedes Moskito übertragen wird, betroffen. Am stärksten hat sich das Dengue-Fieber in Paraguay ausgebreitet, dort wurde Ende Februar der Gesundheitsnotstand ausgerufen. Wie viele Personen infiziert sind kann in Paraguay mangels ausreichender Kapazitäten für Tests derzeit noch nicht sicher gesagt werden, die Angaben schwanken zwischen 20 000 und 146 000.

Das Dengue-Fieber ist eine häufige Krankheit aus südostasiatischen Ländern, die Ausbreitung nach Lateinamerika ist eine neue Entwicklung welche mit der jährliche steigenden Infektionsrate besorgniserregend ist. Für den Virus gibt es keine Impfung, lediglich die Symptome können behandelt werden. Unbehandelt hat Dengue-Fieber eine Sterblichkeitsrate von 20 Prozent, diese kann bei ausreichender medizinischer Versorgung und frühzeitiger Erkennung jedoch auf 1% gesenkt werden.