In Südamerika bleiben die Skigebiete coronabedingt geschlossen

In Südamerika bleiben die Skigebiete coronabedingt geschlossen
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Santiago de Chile/Buenos Aires – In den letzten Tagen fielen in den chilenischen Skigebieten, rund 120 Zentimeter Neuschnee. Da Südamerika eines der gegenwärtigen Epizentren der Corona-Pandemie ist, haben die Regierungen in Chile und Buenos Aires eine vollständige Schließung der Skigebiete angekündigt. Der geplante Eröffnungstermin der Ski-Destination wurde auf den 18. Juli verschoben. Ferner weiß man nicht, ob dieses Datum nicht auf unbestimmte Zeit verlängert wird.

Zu Beginn der Pandemie kündigte Las Leñas, ein Ressort in Argentinien, an, dass es in diesem Winter nicht die Tore öffnen wird, selbst wenn die Sperre eines Tages aufgehoben werde. Die Entscheidung beruht wohl auf der frühzeitigen Ankündigung der argentinischen Regierung, dass die Flüge in das Land nicht vor dem Herbst (in der südlichen Halbkugel ist es Frühling) anstehen werden.

In Chile gibt es ein weiteres Problem. In Nevado de Chillan sind die Pisten gefährdet, da keine Maßnahmen zur Lawinenreduzierung getroffen werden und es keine Ski-Patrouillen gibt, die jene retten, die Hilfe benötigen.

Zudem wurden in Argentinien Sprengarbeiten durchgeführt, um die Gefahr in Form einer Schneelawine zu verbannen. Es gibt dessen ungeachtet einige unnachsichtige Menschen, die auf den gesperrten Hängen fahren. Diese könnten sich jedoch, durch Lawinen oder Sprengungen, dabei selbst in Lebensgefahr begeben.