Willkommen
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
prev
next

Erste Grenzbrücke zwischen EU und Südamerika eröffnet

News image

25. März 2017 Brasilien / Oiapoque - Erstmals können Fußgänger und Autos eine Grenzbrücke zwischen Südamerika und der Europäischen Union passieren. Das 378 Meter, von Stahlseilen gehaltene Bauwerk wurde am Samstag eröffnet und verbindet Oiapoque im brasilianischen Bundesstaat Amapá mit Französisch-Guyana, das zu Frankreich und damit zur Europäischen Union gehört. Bereits 2011 wurde der Bau vollendet, aber diverse bürokratische Hürden und Zollfragen führten zu einer sechsjährigen Verzögerung. Zudem fehlte die Zufahrt von brasilianischer Seite. Wie das Portal «O Globo» berichtete, dürfen vorerst nur Autos und Fußgänger die 70 Millionen Reais (20,8 Mio Euro) teure Brücke passieren. Einige der Hürden waren Visa- sowie Versicherungsfragen für brasilianische Autos, die über die Brücke einreisen. Bisher gab es kaum Grenzverkehr, die einzige Option war eine ...

Read more ...

Fleischskandal in Brasilien: Erste Konsequenzen bei Importländern

News image

22. März 2017 Brasilien / Brasilia - Brasiliens Regierung ist wegen zunehmender Bedenken bei den Importländern im Gammelfleisch-Skandal um Schadensbegrenzung bemüht. Von den 4837 Produktionsstätten stünden nach den bisherigen Ermittlungen nur 21 unter Verdacht, in illegale Praktiken verwickelt zu sein. Von diesen hätten aber lediglich sechs in den vergangenen 60 Tagen Fleisch exportiert, teilte die Regierung mit. Nach Angaben des Portals «Folha de S. Paulo» setzte Chile den Import aus, China, Südkorea und die EU kündigten verschärfte Kontrollen an. Brasilien ist der größte Fleischexporteur und liefert in knapp 160 Länder. Wie in den vergangenen Tagen bekannt wurde, soll vergammeltes Fleisch mit chemischen Mitteln wieder ansehnlich gemacht und zurück in den Verkauf gebracht worden sein. Bei Razzien wurde mit Salmonellen belastetes Fleisch gefunden, teilweise wurde Schweineköpfe zu Wurst verarbeitet. Rund 20 Verdächtigte wurden bisher festgenommen, gegen 33 Beschäftigte wird ermittelt. Die Regierung betonte, alle Produktionsstätten stünden ausländischen Inspektoren offen. Der Verband der Fleischwirtschaft (VdF) sieht bisher keine Anzeichen, dass ein erhöhtes Risiko für Importe nach Deutschland besteht. Deutschland importiere pro Jahr rund 6000 Tonnen gekühltes und 3000 Tonnen gefrorenes Rindfleisch sowie 21 000 Tonnen Geflügelfleisch aus Brasilien, teilte der Verband der Deutschen Presse-Agentur ...

Read more ...

23 Tage durch sechs Länder Südamerikas: Teil V: Argentinien & Uruguay

News image

Heute war es Zeit, Chile zu verlassen und weiter nach Argentinien zu reisen. Wir flogen also mit der LAN nach Buenos Aires, wo wir am Abend ankamen und in unser kleines Stadthotel Europlaza fuhren – die Zimmer waren ziemlich klein, aber dafür waren wir mitten in der Stadt. 14. Tag Flug nach Buenos Aires in Argentinien Und am Abend sind wir durch die Straßen spaziert – es war so viel los: Menschen, Autos, Lichter, Musik, Hupen- es ist einfach eine wahnsinnig große Stadt mit circa drei Millionen Einwohnern im Innenraum und an die 13 Millionen Menschen im Großraum Buenos Aires – beeindruckend! 15. Tag Buenos Aires und Parana Delta Am Vormittag schauten wir uns die Stadt nun natürlich genauer an. Wir fuhren zum Hauptplatz von Buenos Aires mit dem Regierungsgebäude und der Kathedrale, weiter zum Hafenviertel, wo der Tango zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründet wurde und einige Gäste mit jungen Tänzerinnen gleich mal diesen berühmten Tanz probiert haben. Wir fuhren entlang des Hafens bis zu einem einzigartigen Friedhof mit riesengroßen Mausoleen betuchter Argentinier, unter anderem dem von Eves ...

Read more ...

Der Frieden als Gefahr für den Pfeilgiftfrosch

News image

16. März 2017 Kolumbien / Bogotá - Schon der Name lässt schaudern: Der Schreckliche Pfeilgiftfrosch gilt als giftigste Froschart weltweit. Kommt sein Gift mit offenen Wunden in Kontakt, ist das für Menschen tödlich. Doch der kleine, gelbe Bewohner von Kolumbiens nördlicher Pazifikzone ist selbst bedroht - und zwar ausgerechnet durch den Friedensprozess in dem lange vom Rebellenkonflikt erschütterten Land. Im Zuge des Friedensvertrages der Regierung mit den Farc-Rebellen legen die rund 6.900 Guerilleros derzeit in 26 Entwaffnungszonen unter UN-Kontrolle ihre Waffen ab, bis Ende Mai soll die linke Guerilla Geschichte sein. Auch einen Friedensvertrag mit der kleineren ELN-Guerilla strebt die Regierung an. Die Einigung ist wichtig, damit jene Rebellen nicht in früheren Farc-Gebieten die Kontrolle übernehmen. Doch mit dem Abzug aus den von der Guerilla bisher kontrollierten Gebieten geben die Rebellen auch den Zugang zum Regenwald wieder frei, in dem der Frosch zu Hause ist - und damit den Weg für seine Jäger, die das Gebiet jahrzehntelang eher ...

Read more ...

Grollend in den Tropenhimmel - «Sentinel»-Satellit startet in Kourou

News image

13. März 2017 Französich-Guayana / Kourou - Um 22.49 Uhr (2.49 Uhr deutscher Zeit) steigt ein Feuerball auf. Für etwas mehr als zwanzig Sekunden breitet sich das gleißende Licht aus am nördlichen Horizont, steigt höher, dann verschwindet die Vega-Rakete hinter der tropischen Wolkendecke. Europas fünfter Erdbeobachtungs-Satellit «Sentinel-2B» ist auf dem Weg ins All - und schickt zum Abschied ein tiefes Donnergrollen. Erst mit gut einer halben Minute Verzögerung erreicht der tiefe Ton die Zuschauer in mehr als zehn Kilometern Entfernung auf der Terrasse des Kontrollzentrums beim europäischen Weltraumbahnhof Kourou. Die Rakete mag unterwegs sein: Für gelösten Jubel im Kontrollraum «Jupiter» ist es noch zu früh. Selbst Profis - oder gerade die - stehen unter Strom. «Die Spannung kann uns keiner nehmen», sagt der Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), Johann-Dietrich Wörner. Bei «Sentinel-2B» wird es noch einmal besonders aufregend: Das Sonnensegel, das für die Energieversorgung im Orbit nötig ist, fährt erst mit Verzögerung aus. Wörner atmet tief durch. Jedes Mal stehen Millionen auf dem Spiel, wenn eine Rakete im südamerikanischen Kourou abhebt. Entsprechend sorgfältig hat die Europäische Union den Standort ihres Tors zum All gewählt. Im äußersten Nordosten Südamerikas, oberhalb von Brasilien, liegt das 750 Quadratkilometer große Gelände in Französisch-Guyana. Hier, wo Urubu-Geier über dampfenden Mangroven-Wäldern kreisen, liegt Frankreich nur wenige Hundert Kilometer vom Äquator entfernt. Tropenstürme sind nicht zu fürchten und in Abschussrichtung erstrecken sich tausende Kilometer menschenleerer ...

Read more ...